Geeignete Gemüsesorten für die HotPan
|
Paprika |
Tomaten |
Artischocken aus der Dose |
|
Chilis |
Broccoli |
Fenchel |
|
Bohnen |
Weisskohl |
Mungbohnen |
|
Zwiebeln |
Wirsing |
Sojabohnenkeimlinge |
|
Pilze |
Rotkohl |
Bambusschößlinge |
|
Zucchini |
Blumenkohl |
Knoblauch (entweder ins Öl zerdrückt oder roh in
kleiner Menge zum Würzen) |
|
Auberginen |
Spargel |
|
Lauch |
Sellerie |
|
Frühlingszwiebeln |
Karotten |
|
Chinakohl |
Mais |
Aus der Gemüseauswahl 6 verschiedene Sorten aussuchen.
Jede Kombination ist möglich! Geht man von einem Mittelwert von ca.
200 g Gemüse pro Person aus, sollten 2400 g Gemüse für 12 Personen
ausreichend sein. Pro Gemüsesorte braucht man ca. 400 g.
Fleischsorten zur Auswahl: Pute, Huhn, Schwein, Rind, Lamm
Pro Person 125 g Fleisch sind insgesamt 1500 g Fleisch, die zum
Beispiel auf Pute, Schwein und Rind verteilt werden könnten, zu je 500 g.
Wahlweise können vorgekochte Nudeln oder Reis, sowie Kartoffeln dazu
gereicht werden, aber auch lediglich Weißbrot wäre ausreichend und
wohlschmeckend.
Bei Nudeln pro Person ca.100 g berechnen, bei Reis
80-100g Kartoffeln 250 g oder Stangenweißbrote
Alles Gemüse waschen und klein schneiden in Scheiben, Streifen oder
kleine Würfel. In verschiedene Schalen füllen und zusammen mit dem
übrigen notwendigen Party Zubehör und dem klein geschnittenen Fleisch
als ansprechendes Büffet im Garten anrichten. Gewürze, verschiedene
Saucen oder Pasten in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen auf gedecktem
Tisch bereitstellen. Möglichst erst nach dem Kochen und ersten Probieren
würzen, weil der Eigengeschmack des Gemüses sonst" zugewürzt"
wird.
Unmittelbar bevor die Gäste kommen, HotPan erhitzen, etwas klares
Wasser heiß werden lassen, mit Küchenkrepp sauber wischen, Vorgang unter
Umständen wiederholen.
Die HotPan ist nun betriebsbereit. Etwas Öl in die Mitte füllen, wenn
es heiß ist, Fleisch oder Gemüse auflegen und bräunen.
Es gibt nun zwei Möglichkeiten, wie es weitergehen kann: entweder
treffen die Gäste am Büffet ihre Auswahl und gehen dann zur HotPan und
kochen, bzw. braten selbst ( Vorteil: der Gastgeber kann das Fest
genießen) oder die Gastgeber braten, wie beim herkömmlichen Grillfest
alles vor und legen die fertigen Speisen am Rand zur Abholung bereit.
Es empfiehlt sich auf jeden Fall auf einem kleinen Tisch nahe bei der
HotPan das Öl, 4 Pfannenwender, Haushaltskrepp und eine Wasserkaraffe
bereit zu stellen. Wurde gerade mit Knoblauch gekocht und die nächsten
Gäste mögen diesen Geschmack nicht, kein Problem: etwas Wasser in die
Mitte gießen, kurz erhitzen und mit Krepp auswischen, dann kann es sofort
weitergehen. Wird mit Holzkohle gekocht und die Hitzeentwicklung ist zu
stark auch kein Problem: Essen auf den Rand schieben, etwas Wasser in die
Mitte gießen, verdampfen lassen, dann ist die Pfanne heruntergekühlt und
es kann wieder gekocht werden.
Wenn die Holzkohleglut noch sehr heiß ist, aber nicht mehr gekocht
wird, die Pfanne nur mit Wasser füllen, damit die Hitze abgeführt werden
kann. In der Küche lässt ja auch niemand bewusst die Pfanne ohne Inhalt
auf der heißen Platte stehen! Sollte die Pfanne überhitzen, ja
rotglühend werden, schadet das der Pfanne keineswegs, dann verträgt sie
aber nur Wasser zum Abkühlen , auf keinen Fall Öl! Selbstverständlich
kann die Pfanne auch vom Ofen genommen werden, das ist aber nur bei
Windstille vernünftig, niemand will Funkenflug riskieren.
Ist der Ansturm auf die Pfanne vorüber und jeder gesättigt und
zufrieden, entweder eventuelle Reste braten oder dünsten für die
Gemüsesuppe am nächsten Tag, oder gleich die Pfanne säubern. Das geht
am besten solange sie warm ist. Wasser aufgießen und auswischen, nicht
die Ränder vergessen! Ist die Pfanne sauber, einölen.
Kochen mit der HotPan ist kinderleicht für alle, die Grundbegriffe des
Kochens beherrschen. Die Kombination aus Bratpfanne und Wok
erlaubt eine große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten. Da die Stahlpfanne
geschmacksneutral ist (deswegen wischen Köche nur mit Küchenkrepp
sauber!), können hintereinander ganze Menues gekocht werden, ohne
Geschmacksvermischungen.
Beachten Sie bitte, dass die Garzeiten der Chinesischen
Küche extrem kurz sind, um die natürlichen Nährstoffe zu
erhalten. Das bedeutet, dass die Zutaten immer vorher in kleine Streifen,
Scheiben oder Würfel geschnitten werden müssen.
Wichtig: Verwenden Sie beim Kochen immer helle Sojasauce,
damit es keine unschönen Verfärbungen gibt. Die dunkle Sauce ist
in der Regel besser zum Nachwürzen nach dem Kochen geeignet, weil
sie dann nicht mehr das gesamte Gericht verfärbt und geschmacklich nicht
zu stark hervortritt. Bei Gerichten, die sowieso eine sehr dunkle Farbe
haben, wie z. B.: Szetschuan Sauce, kann auch die dunkle Sojasauce
verwendet werden.
Verwenden Sie nur hitzebeständige Öle. Pflanzliche Öle
wie Sonnenblumenöl, Distelöl, Erdnussöl, helles Sesamöl oder
Walnussöl sind praktisch frei von Cholesterin aber reich an Schutzstoffen
wie Vitamin E, Beta-Carotin und Lecithin. Auch ihr Fettsäurespektrum ist
verglichen mit tierischen Fetten günstiger.
Faustregel: kalt geschlagene Öle (z. B.: Olivenöl extra virgine,
dunkles Sesamöl) sind nur für die kalte Küche, also Salate geeignet,
weil sie bei starker Erhitzung unangenehme Geschmacksnoten und
gesundheitsschädliche Stoffe entwickeln.
Im übrigen gibt es auf dem Markt sehr viele Wok Kochbücher, die eine
gute Einführung in die Chinesische Küche bieten. Das Interesse am Kochen
mit dem Wok hat in den letzten Jahren stark zugenommen, deshalb lohnt es
sich, mal im Buchhandel zu stöbern und sich beraten zu lassen.